Trinkwasserversorgung der Zukunft: Mit Daten und Simulationen sicher planen
Wie viel Trinkwasser wird in den kommenden Jahrzehnten benötigt? Diese Frage wird durch den Klimawandel und gesellschaftliche Veränderungen immer wichtiger. Städte und Gemeinden müssen ihre Wasserversorgung langfristig planen, damit Leitungen, Speicher und Brunnen auch künftig zuverlässig funktionieren.
Forschende der Universität Stuttgart entwickeln dafür moderne Prognosemethoden auf Basis von Daten, Simulationen und künstlicher Intelligenz. Die Modelle berücksichtigen verschiedene Einflussfaktoren wie Klimaentwicklung, Bevölkerungswachstum und verändertes Verbrauchsverhalten. So können mögliche Entwicklungen und Unsicherheiten besser eingeschätzt werden.
Besonders hilfreich ist der Ansatz für kleinere und mittlere Wasserversorger, die oft nur über begrenzte Daten verfügen. Durch den Vergleich ähnlicher Versorgungssysteme lassen sich dennoch belastbare Prognosen erstellen.
Gemeinsam mit RBS wave, EnBW und kommunalen Wasserversorgern werden die Methoden anhand realer Betriebs- und Verbrauchsdaten weiterentwickelt. Ziel ist es, frühzeitig aufzuzeigen, wann bestehende Kapazitäten an ihre Grenzen stoßen und welche Maßnahmen langfristig sinnvoll sein könnten.
Die neuen Werkzeuge unterstützen Versorger dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Trinkwasserversorgung auch unter zukünftigen Herausforderungen sicher und wirtschaftlich zu gestalten.
Über dieses Projekt wurde von der “Universität Stuttgart” am 08.11.2026 berichtet und ein Artikel veröffentlicht.
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