Präsentation der Genehmigungs- und Ausführungsplanung zum Breitbandausbau in Jagstzell

Anfang Oktober präsentierten Ingenieure der RBS wave in einer Sondersitzung des Jagstzeller Gemeinderats die von ihnen erarbeiteten Ausschreibungspläne des Ausbaus der „weißen Flecken“ in Jagstzell. Als weiße Flecken im Sinne der Breitbandförderung gelten unterversorgte Bereiche, in denen der bisherige Internetzugang nicht einmal 30 Mbit/s (als Downloadgeschwindigkeit) ermöglicht. Ebenfalls in der Förderung eingeschlossen sind beispielsweise Bushaltestellen oder Punkte für öffentliches WLAN.

In Jagstzell wurde die RBS wave nicht nur mit der Planung und Begleitung der Ausschreibung des Breitbandsausbaus beauftragt, sondern auch mit der späteren Bauüberwachung. Insgesamt müssten zur Beseitigung der „weißen Flecken“ in Jagstzell rund 78 500 Meter Kabel verlegt werden. Der Ausbau wird nun deutlich günstiger als ursprünglich veranschlagt, da sich im Zuge der Planung einige Synergien aufgetan haben. Beispielsweise können, noch bestehende, aber nicht mehr in Gebrauch befindliche alte Trinkwasserleitungen für den Breitbandausbau genutzt werden. Ebenso können Trassen Dank kooperativer Grundstückseigentümer an vielen Stellen auf direktem Weg verlegt werden. Nachdem die Ausschreibung aufgrund der gesenkten Kosten nun nicht europaweit ausgeschrieben werden muss, könnte eine Vergabe bereits Mitte November erfolgen. Der Ausbau ist dann von Februar 2022 bis Ende Juni 2023 geplant.

Informationen zum Thema Breitband finden Sie hier.

Einen aktuellen Artikel zum Projekt in Jagstzell finden Sie unter Schwäbische.de

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