Umsetzung des Löschwasserkonzepts in der Gemeinde Pfullingen

Nachdem die RBS wave bereits im Juli 2018 dem Gemeinderat Pfullingen ein Löschwasserkonzept vorstellte, beschloss dieser Anfang des Jahres auf Empfehlung der RBS wave die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges sowie weitere Maßnahmen, um die Löschwasserversorgung der Gemeinde zu verbessern.
Diese Maßnahme war eine von 16 Empfehlungen, welche im oben genannten Gutachten gegeben wurden. Unter anderem sollte geprüft werden, ob im Bedarfsfall Löschwasser aus Nachbarkommunen oder aus der Hauptversorgungsleitung des Wasserwerks Honau kommen könnte. Auch sollten zusätzliche Feuerwehrfahrzeuge für den Löschwassertransport sowie dezentral Löschwasserzisternen im Stadtgebiet und Außenbereich angeschafft und innerhalb der Stadt zusätzliche Wasserleitungen verlegt werden.
Zur Erstellung des Gutachtens wurde das Stadtgebiet in elf Zonen eingeteilt, für die jeweils geprüft wird, ob – je nach Lage – im Bedarfsfall entweder 48, 96 oder 192 Kubikmeter Löschwasser in der Stunde in einem Radius von 300 Metern zur Verfügung stehen würden. Werden die notwendigen Werte nicht erreicht, besteht Handlungsbedarf. Denn auch wenn die Trinkwasserversorgung funktioniert, bedeutet dies nicht automatisch, dass im Notfall auch die erforderlichen Löschwassermengen garantiert sind. Beispielsweise bei Großbränden, kann, durch den daraus entstehenden anhaltenden Bedarf an Löschwasser, unter Umständen in höheren Lagen der Stadt das Trinkwasser knapp werden.

Weitere Informationen zum Thema Strukturgutachten finden sie hier.

Weitere Informationen zum Projekt in Pfullingen finden Sie unter Reutlinger General-Anzeiger.de

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