Einsatz von digitalen Zwillingen in der Wasserversorgung

Ein hydraulisches Rechennetzmodell als Abbild der bestehenden Wasserversorgung bietet die Möglichkeit, die Anforderungen in der Versorgung der Kunden zu simulieren. Mit der Verlinkung von online verfügbaren Daten auf der Ressourcenseite (z. B. Hochbehälter und Druckerhöhungsanlagen) und dem Abnahmeverhalten der Kunden durch digitale Wasserzähler, kann der  bestehende Netzbetrieb online simuliert und damit auf ggf. erforderliche Einflussfaktoren frühzeitig reagiert werden. Mit der Verfügbarkeit des Zu-/Abflusses und des Verbrauchs lässt sich entsprechend online eine Wasserbilanz über das betrachtete Netzgebiet erstellen.

Durch die Positionierung zusätzlicher Messgeräte im Netz kann auch eine Veränderung im Netz (geschlossener Schieber, Leckage) berechnet und vorgeortet werden. Dies führt zu einer deutlichen Zeitersparnis und zu einem deutlich effizienteren Einsatz von Personal sowie verfügbarer Wasserressourcen durch Ausnutzung der Leistungsfähigkeit des Versorgungsnetzes. Besonders mit  Hinblick auf die prognostizierte Änderung der klimatischen Bedingungen und dem Verbrauchsverhalten der Kunden können zumindest auf der Netzseite mit dem Aufbau eines digitalen Zwillings diese Randbedingungen abgebildet und mögliche Auswirkungen vorausschauend simuliert und dadurch reagiert werden.

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