Wasserversorgung in Sipplingen auf neuem Kurs

Der Gemeinderat in Sipplingen hatte im Mai 2017 einen Auftrag für die Erstellung eines neuen Wasserversorgungskonzeptes, sowie einer Rohrnetzanalyse an die RBS wave vergeben. Damit wollte die Gemeinde unter anderem die Löschwasserzufuhr sicherstellen und für den Katastrophenfall ein Notfallkonzept haben.

Nun konnte Marion Zehendner von der RBS wave berichten, was die Analysen ergeben haben. Derzeit ist ein hoher Wasserverlust zu beklagen. Allerdings zeigt in der Wasserrohrnetzanalyse und –berechnung das Rohrnetz keine Auffälligkeiten, die ursächlich hierfür sein könnten. Deshalb ist hier von sogenannten scheinbaren Verlusten auszugehen, also Wasserverbräuchen, etwa durch die Bewässerung oder Löschübungen, die aber nicht erfasst wurden. Des Weiteren ging es auch um den 1906 erbauten bisherigen Hochbehälter Stich. Es soll nun ein neuer Hochbehälter, mit deutlich mehr Volumen entstehen und der alte Hochbehälter Stich aufgegeben werden. Auch was die Eigenwassernutzung angeht ist sich der Gemeinderat einig geworden. Die bestehenden Quellen werden nicht weiter genutzt werden, außer im Falle einer benötigten Notversorgung.

Weitere Informationen finden Sie im Südkurier.

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