Breitbandausbau Bad Ditzenbach

In Bad Ditzenbach soll der Breitbandausbau weiter vorangehen. Dazu hatte die Gemeinde die RBS wave mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Mittlerweile wurde der Ist-Stand ermittelt und die Ausgangssituation analysiert. Die Ergebnisse des Gutachtens stellte Karin Fäller von der RBS wave nun im Gemeinderat vor.

 

 

Zunächst erklärte sie, wie bei einem Netzausbau vorgegangen werden müsste. Dabei ging sie auf die drei möglichen Stufen ein: FTTC (Fibre to the Curb) beschreibt die Verlegweise, bei der die Glasfaser bis zum Bordstein verlegt wird. Bei FTTB (Fibre to the Building) endet das Glasfaserkabel im Gebäude und die Meter bis zum Teilnehmeranschluss erfolgen mit einer Kupferverkabelung. Optimal ist aber die dritte Variante, FTTH (Fibre tot he Home), bei der das Glasfaserkabel direkt bis zum Hausanschluss führt. Karin Fäller informierte auch über die Möglichkeit, dass man bei Bauarbeiten, zum Beispiel bei Kanalsanierungen, direkt auch Leerohre mitverlegen kann.

Die Analyse ergab, dass das Gewerbegebiet Gosbach nicht ausreichend mit Breitband versorgt ist. In weiteren Schritten werden nun die nötigen Baumaßnahmen ermittelt, die Kosten geschätzt und die zeitliche Machbarkeit überprüft.

Weitere Informationen finden Sie in der Südwest Presse.

X