Öhningen treibt Glasfaserausbau voran: Zuschüsse für nicht geförderte Haushalte beschlossen
7. Oktober 2026
Die Gemeinde Öhningen hat den Start für eines der größten Infrastrukturprojekte ihrer Geschichte beschlossen. Bis 2029 soll ein flächendeckendes Glasfasernetz entstehen, das rund 1.100 Gebäude mit zukunftssicherer Internetversorgung erschließt.
Geplant sind mehr als 50 Kilometer Trassen, zahlreiche Hausanschlüsse und mehrere hundert Kilometer Glasfaserkabel. Die technische Planung wurde von der RBS wave vorgestellt. Das Gesamtprojekt hat ein Investitionsvolumen von rund 15,3 Millionen Euro. Die Ausschreibung beginnt im November 2026, die Bauarbeiten sollen 2027 starten.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf Haushalten, die keine vollständige staatliche Förderung für ihren Glasfaseranschluss erhalten. Um den Umstieg auf die neue Infrastruktur zu erleichtern, hat der Gemeinderat finanzielle Zuschüsse beschlossen. Eigentümer in sogenannten „Homes-passed“-Gebieten können bis zu 1.000 Euro Unterstützung erhalten. Für bereits gut versorgte Adressen sind Zuschüsse von 500 Euro vorgesehen.
Die Förderung wird jedoch nur ausgezahlt, wenn ein tatsächlicher Glasfaservertrag abgeschlossen wird. Damit möchte die Gemeinde sicherstellen, dass die neue Infrastruktur aktiv genutzt wird.
Bereits jetzt zeigt sich großes Interesse: Für einen Großteil der förderfähigen Gebäude liegen bereits Vertragsabschlüsse vor. Mit dem Ausbau schafft Öhningen die Grundlage für eine leistungsfähige digitale Zukunft und stellt sich frühzeitig auf die zunehmende Ablösung älterer Kupfernetze ein.
Weitere Informationen zu den am 02.10.2026 veröffentlichten Artikel finden Sie auf der Website vom Südkurier erhältlich.
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