Schutzstromgeräte

NEU SmartKKS: Schutzstromgerät mit Fernüberwachung und Erkennung gefährlicher Fremdkontakte

Die Forderung, kathodisch geschützte Objekte wie z. B. Rohrleitungssysteme von einer zentralen Stelle aus zu überwachen und bei Bedarf Korrekturen an relevanten Parametern vornehmen zu können, setzt voraus, dass die Daten der im Netz vorhandenen Schutzstromgeräte abgefragt und verändert werden können. RBS wave bietet hierzu Schutzstromgeräte mit SPS-Technik für den kathodischen Korrosionsschutz an, die fernwirktechnisch einstellbar sind.
Diese Technik wurde von der RBS wave entwickelt und patentiert.

Das Schutzstromgerät besteht aus einem Gleichrichterteil und einer Steuereinheit, an die das Fernwirksystem angeschlossen wird. Die Steuereinheit empfängt die Befehle, z. B. zur Veränderung der Gleichrichterausgangsspannung, vom Fernwirksystem und setzt diese über eine zugehörige Logik in die gewünschten Stellschritte um. Wenn es das Fernwirksystem zulässt, können die jeweiligen Statusinformationen im Hinblick auf den aktuellen Betriebszustand des Schutzstromgeräts über das Fernwirksystem an die Zentrale übermittelt werden.

Die Steuereinheit ist in innovativer SPS-Technik aufgebaut und prinzipiell mit jedem Fernwirksystem kombinierbar, das über eindeutige Steuersignale verfügt. Aufgrund der hohen Flexibilität moderner SPS-Bausteine müssen die Steuersignale keine spezifischen technischen Vorgaben erfüllen.

Aber auch ohne die Verknüpfung mit einem Fernwirksystem bietet dieser Schutzstromgerätetyp viele handfeste Vorteile: So verfügt die Steuerung über eine DCF-Synchronisationseinheit. In Verbindung mit der integrierten DCF-Antenne kann das Schutzstromgerät deshalb ohne den Einbau eines externen Taktgeräts DCF-synchron getaktet werden.

Die Steuereinheit kann neben der Steuerung der Ausgangsspannung weitere komplizierte Aufgaben übernehmen. Dazu gehören die automatische Strombegrenzung, die das Überlasten der Gleichrichtereinheit verhindert und gleichzeitig den kathodischen Korrosionsschutz aufrechterhält, sowie eine Vorschaltung vor den eingesetzten Fernüberwachungssensor, um die Ausfallraten durch Überspannungsschäden zu reduzieren.

Ein digitales Bediengerät ermöglicht vor Ort die schnelle Kontrolle über den Zustand des Geräts – auch für fachfremdes Personal – oder die manuelle Korrektur der Ausgangsspannung durch den Profi. Da das Schutzstromgerät in der Lage ist, Ausfallzeiten zu speichern, können diese vor Ort abgefragt werden. Somit hat man bei nicht fernwirktechnisch überwachten KKS-Anlagen eine lückenlose Übersicht über den Betrieb des Schutzstromgeräts.

Alle Schutzstromgerätetypen setzen die manuellen oder fernwirktechnisch gesendeten Steuerbefehle zur Veränderung der Ausgangsspannung in 64 Stufen um. Dadurch ist garantiert, dass mit dem Produktsortiment von RBS wave für jedes Rohrleitungssystem das richtige Schutzstromgerät zur Verfügung steht und so justiert werden kann, dass Ihr kathodischer Korrosionsschutz optimal funktioniert.

Technisches Datenblatt Kathodischer Korrosionsschutz:

Ein langes Leben für Rohrleitungen und dabei Kosten sparen und die Umwelt schützen – Mehr zum Thema Kathodischer Korrosionsschutz finden Sie hier.

Ihr Ansprechpartner

Matthias Müller
Telefon: 0711 289 42668
m.mueller@rbs-wave.de

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